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auch nicht zu viele oder zu wenige da. Das Wichtigste aber ist die Musik. Was würde denn passen, Heavy Metal? Oh Gott! Pop-Gitarren? Hm, nö. Techno, House, Hip Hop? Besser nicht. Orgelsound? Hä?! Ja, so eine halblaut dahinsäuselnde Orgel. Klingt nicht schlecht, was? Wie gut dass es Erich gibt, einen bescheidenen Schwaben und Organisten mit vergnüglichen Ideen. 'Jingles' nennt er seine hübschen Kompositionen. Am Sonntag war er damit in der Lolita Bar bereits zum dritten Mal zu Gast.

Er nennt sich Alleinunterhalter. Ganz bescheiden. Und auf der Rückseite seiner LP hat er zwischen der Adresse und seiner Telefonnummer 'Süddeutschland' eingeführt. Dort sind die Leute ganz verrückt nach 'Rumba Metallica' oder 'Drum & Space', den munter vorwärts hüpfenden Melodien und kleinen Rhythmuskunstwerken. Mal wird es bei ihm psychedelisch, dann wieder sendet Erich schmusige Easy-Listening-Töne an seine Zuhörer.

Vielleicht sollte man noch sagen, dass sich die Bar sonntags in ein 'Haus der Sünde' verwandelt. Dann laufen dort Super-Acht-Pornostreifen zu japanischen Monsterfilmen. Erich, der eigentlich Jochen Abel heißt, ließ sich davon nicht wesentlich irritieren. Spielte seine Stücke, freute sich über den Applaus und die Rufe nach einer Zugabe. Guter Abend, guter Erich.

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